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Getrennt, aber doch aktiv – Jugendfeuerwehr Füssen lässt die Aktion „sauberes Ostallgäu“ nicht ausfallen

Am Samstag, 25.04.2020 hat die Jugendfeuerwehr Füssen die alljährlich stattfindende Aktion
„sauberes Ostallgäu“ trotz Corona-Pandemie nicht ausfallen lassen. Normalerweise werden an diesem Tag Fußwege und Grünstreifen im Stadtgebiet in mehreren Gruppen vom Müll befreit und so aktiv etwas gegen die Umweltverschmutzung unternommen. In diesem Jahr war dies so allerdings nicht möglich.

Besondere Zeiten erfordern Umdenken
„Wir haben uns überlegt, was wir trotz Beschränkungen tun können“ so der Jugendwart Fabian Guggemos. „Nachdem nun auch schon die wöchentlichen Gruppenstunden per Video-Meeting abgehalten werden, wollten wir auch den Umweltschutz nicht zu kurz kommen lassen“. So wurde das Wort „Mülltrennung“ in diesem Jahr wörtlich genommen und jeder der 12 teilnehmenden Feuerwehranwärter sammelte am vergangenen Samstag einiges an Müll. Zwar nicht wie üblich gemeinsam in größeren Gruppen, sondern maximal zu Zweit und unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsbestimmungen, trotzdem jedoch mit viel Spaß und Engagement.

Müll gibt es immer – leider genug
13 volle Müllsäcke, mit der einen oder anderen Kuriosität, kamen zusammen und wurden von den Jugendlichen kontaktfrei vor dem Feuerwehrhaus abgelegt. Die Entsorgung übernahm dann der Bauhof.
Die große Hoffnung aller Beteiligten der Aktion ist jedoch, zukünftig immer weniger Müll zu finden. Es sollte selbstverständlich sein, dass dafür jeder Einzelne seinen persönlichen Beitrag leistet, indem er Müll nicht achtlos in der Umwelt entsorgt, so Guggemos.
Die Füssener Jugendfeuerwehr überlegt sich nun schon die nächste Aktion unter dem Motto – getrennt, aber doch immer aktiv.